Wir ziehen um!

Wir verlegen unser Dojo von der der Gebhardtstr. in die Coubertinstr. zum Hauptverein. Dort wird für uns die Bühne in der großen Turnhalle hergerichtet. Ab dem 1.Februar 2012 findet das Training nur noch dort statt. Die Trainingszeiten konnten wir beibehalten. Nur die Kinderkurse am Donnerstag beginnen wegen der Busfahrzeiten 5 Minuten früher. Wenn es soweit ist, wird der neue Trainingsplan hier veröffentlicht.

Vereinsmeisterschaft 2011

Auch dieses Jahr fanden die Vereinsmeisterschaften unserer jungen Sportler wieder kurz vor Weihnachten statt. Leider hatten sich dieses Jahr nur 14 Teilnehmer gemeldet, trotzdem tat dies der Qualität und Engagement des Teilnehmerfeldes keinen Abbruch!

Der Wettbewerb begann fast pünktlich unter der Regie des Kampfrichtertischchefs Joachim um 16:00 Uhr. Die zwischenzeitlich Vereinsmeisterschafts-erfahrenen Kampfrichter Harald, Daniel und Tanja könnten die bestens vorbereiteten Starter unter die Lupe nehmen.

Beim Kata-Wettbewerb hatten sich, wie zu erwarten war, auch diese Jahr wieder die meisten Starter gemeldet. In zwei Pools aufgeteilt, stritten sich die routinierteren und die jüngern Karatekas in eigenen Pools um den Einzug ins Finale. Die Kampfrichter konnten den ein oder anderen Fehler, welcher wohl der Aufregung geschuldet war, feststellen. Doch entgegen der offiziellen Wettkampfregeln, wurde es den jungen Stratern erlaubt ihre Kata nochmals neu zu starten. Auch wurde das linke oder rechte Auge bei diversen „freien Interpretationen“ der Katas zugedrückt. Bei den Youngsters konnte sich Alessandro Engelhardt und Selina Guckenberger für die Finals empfehlen. Bei den Routiniers konnte sich Robin den Poolsieg und Elias den zweiten Poolplatz sichern. So standen sich im Finale die Poolsieger Robin und Alessandro gegenüber. Hier setzte sich der 15 jährige Robin knapp gegen den erst 8 jährigen Orangegurt Alessandro durch. Auch im kleinen Finale um den dritten Platz siegte der erfahrenere 12 jährige Elias gegen die 10 jährige Gelbgurtin Selina.
Auch Jakob, Justus und Selin konnten bei den Routiniers die Vorjahresleistungen bestätigen. Bei den Jüngeren zeigten Raphael und David, dass mit ihnen auch in Zukunft zu rechnen ist! Insgesamt war also festzustellen, dass gerade bei den jüngeren Karatekas großes Talent und Ehrgeiz vorhanden ist und die Routiniers sich lieber nicht auf ihren „Lorbeeren“ ausruhen sollten.

Bei den Kumitewettbewerben hatten sich leider nur wenige gemeldet. So standen sich beim Kumite mit Ansage nur Robin, Alessandro und Frederik gegenüber. Dies im wahrsten Sinne des Wortes, da hier „Jeder gegen Jeden“ kämpfen durfte/musste/sollte. Robin setzte sich mit 2 Siegen durch und wurde Erster, der junge Alessandro wurde Zweiter und auch Fredrik zeigte als Dritter eine sehr gute Leitung.

Der Freikampf wird in mehreren Einheiten regelmäßig geübt und so war es doch erstaunlich, dass sich auch hier nur 4 Starter gemeldet hatten. Neben den 3 Youngsters Alessandro, Frederik und Selina hatte sich auch der wettkampferprobte Kevin angemeldet. Da jedoch alle weiteren wettkampferfahrenen und älteren Kämpfer sich nicht gemeldet hatten, zog auch Kevin seine Meldung zurück. Und so konnte ein fairer Wettbewerb allein unter den hoffnungsvollen Nachwuchskämpfern des TV Fürth stattfinden. Selina, Frederik und Alessandro zeigten saubere Techniken, legten sehr viel Wettkampfdisziplin und Biss an den Tag. Nach den Kämpfen „Jeder gegen Jeden“ stand Alessandro als Erster, Freddy als Zweiter und Selina als Dritte fest. Bleibt zu hoffen, dass alle Drei sich auch auf Bezirksebene dem Wettbewerb zu stellen trauen. Das Zeug dazu haben alle drei allemal.

Auch dieses Jahr waren die Eltern vieler Kämpfer als zwischenzeitlich sehr fachkundiges Publikum dabei. So war auch ein würdiger Rahmen vorhanden. Wir Kampfrichter und Kampfrichtertischbesatzer warten schon heute auf die nächste Vereinsmeisterschaft und freuen uns auf die Weiterentwicklung unseres Nachwuchses.

Weihnachtsfeier 2011

All die Vorjahre hatte die Karateabteilung die Vereinsweihnachtsfeier mit vielen eigenen Anstrengungen im eigenen Dojo ausgerichtet. In Anbetracht des anstehenden Auszugs hatten wir uns überlegt, die Weihnachtsfeier mal in externen und neutralen Räumlichkeiten auszurichten.

Da unser Gast-Karateka Jutta eine Wirtschaft zuhause mit betreut, haben wir uns mal ins Fürther Umland gewagt. Jutta hatte unseren Weihnachtsfeiertisch liebevoll hergerichtet und auch die Speisekarte nach unseren speziellsten Wünschen aufbereitet. Auf welcher Speisekarte gibt’s denn noch Salzknöchle und Salzzunge?! In welcher Wirtschaft werden einem die Speisen noch mündlich vorgetragen (Vorsingen hätte noch gefehlt!)? Und abgefragt?? So war die Weihnachtsfeier auch ein Ausflug in die alte traditionelle fränkische Küche! Die Fragen nach einem abendlichen Kaffee stießen in einer fränkischen Wirtschaft zu „Stammtischunzeiten“ zwar erst mal auf Unverständnis, wurden dann aber bis in letzter Konsequenz auch gelöst.

Erfreulich war doch, dass sich Karatekas all der verschiedensten Trainingseinheiten und Ausrichtungen hier mal zusammengesetzt und einen sehr kurzweiligen Abend zusammen verbracht haben.

Die anwesenden Karatekas haben den ganzen Abend krampfhaft versucht einen seriösen Eindruck zu hinterlassen, zumal einige bessere Hälften dabei waren. Sollte dies nicht gelungen sein, bitten wir unsere Trainingspartner inständig um Entschuldigung.

(Ist man aber nicht selbst dran Schuld, den eigenen Kindergarten vorzuzeigen??)

Gefährliche Karatekas

Norbert (Benno) HELD, Michael KAISER und Harald ZEISLER
stellten sich der Herausforderung zum 2. DAN

Es gibt ja Sportarten, welche gewisse Gefahren in sich bergen und entsprechende Schutzkleidung wie z. B. Helme ( für Ballspieler, Boxer, Bobfahrer, Eishockeyplayer, Fahrradfahrer, Drachen-, Fall- und Gleitschirmflieger, Footballer, Kajakfahrer, Kampfsportler, Kletterer, Motorradfahrer, Reiter, Skifahrer und Snowboarder) erfordern. Ebenso gehören diverse Schutzbrillen für Wasser-, Rad-, Kampf-, Ski und Ballsportler zur Ausrüstung. Kopfabwärts muß man sich je nach dem mit Zahnschutz, diversen Protektoren, Handschuhen, Brust- und Tiefschutz, Nierengurt, verschiedenen Kombis, Neoprenanzügen, Schienbeinschonern, Stiefeln, Flossen und speziellen Sportschuhen versehen.

Aber das ließ unsere Karatekas eiskalt:
Barfuß, nur in weißes Leinen gehüllt, den Gi (=Karateanzug) mit einem dünnen (aber schon schwarzen) Gürtel gehalten, zogen sie am 21.05.2011 ins Dojo Hemau nähe Regensburg ein. Mit der Angst im Nacken aber dem Wissen und Können im Gepäck, denn sie haben sich lange und gründlich vorbereitet, unterzogen sie sich im Anschluss eines Lehrgangs der 2. DAN Prüfung. Dank der Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit ihrerseits, brillierte das Trio mit tollen Leistungen. Nach ordentlicher Darbietung der Grundschule (=Kihon), zeigten sie die Technikkombinationen gegen ein oder mehrere imaginäre Angreifer (=Kata) Bassai Dai und Gojushio Sho. Unter den strengen und kritischen Augen der Prüfer Harald Strauss und Helmut Waas demonstrierten sie noch die jeweilige Anwendung (=Bunkai) zu den vorgeführten Techniken, der wohl immer schmerzlichste Teil einer Prüfung… Erschöpft aber hoch verdient nahmen unsere Athleten die heiß ersehnten Urkunden zum 2. DAN entgegen. Abschließend hoben die Prüfer den Trainingsfleiß, die sauberen Techniken und die ordentliche Ausarbeitung der Angriffe und Verteidigungen lobend hervor. Da hatten die Prüfer auch allen Grund zu, denn die Jungs haben jetzt endlich den gefährlichen 2. DAN, deshalb nochmals:
Herzliche Glückwünsche (Elli).

Tekki Shodan Lehrgang beim DJK-SV Pilsach mit Joachim Merkl und Christian Conrad

Auf Anfrage des DJK-SV Pilsach leiteten Joachim Merkl und Christian Conrad (VFL Nürnberg) an diesem Samstag einen Lehrgang beim DJK-SV Pilsach. Joachim und Conni zeigten anschaulich die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der Kata Tekki Shodan. Da sich einige Prüflinge des DJK-SV Pilsach sowie deren Schwesterdojos Berngau und Hausheim in Kürze einer SOK Prüfung unterziehen, wurden die einzelnen Techniken der Kata aufgelöst und anhand verschiedener praktischer Anwendungen den Teilnehmern vorgeführt. Natürlich wurde jede Anwendung von den Teilnehmern in anschließenden Partnerübungen sofort überpüft.

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Bei den Beispielen zeigten Joachim und Conni auch was mit Kyusho möglich ist – dies fand bei den Lehrgangsteilnehmern sichtlich Anklang;  aber auch die Aufwärm-Drills ließen den einen oder anderen Teilnehmer an der eigenen Koordination zweifeln. Alle Teilnehmer wurden in der Pause vom DJK-SV Pilsach mit leckerem Kaffee und Kuchen  bewirtet.

Für alle, die es noch nicht wissen:
Joachim Merkl führt in den kommenden Monaten ähnliche Kata-Bunkai Lehrgänge zu allen Heian Katas durch: nähere Informationen gibt es hier.

Aktuelle Trainingsfotos

Trainingsfotos aus den aktuellen Unterstufen-, Mittelstufen- und Oberstufenkursen.

Erfolgsübersicht

Ab sofort gibt es eine Übersicht im PDF aller Erfolge unserer Karatekas beginnend mit dem Jahr 2007.
Die Übersicht kann hier heruntergeladen werden:
Übersicht 2007- 1998